Akiko
Tomikawa
P a p i e r a r
b e i t e n
E r ö f f n u n g Fr
20. Jan 2012 18
- 21 Uhr
Ausstellung vom 21.01. - 16.03.2012
F i n i s s a g e Fr 16. März 2012 ab
18 Uhr
neue
Adresse der Galerie
Schwanthalerstr. 141 Rgb, 80339 München
Öffnungszeiten + Atelierbesuche bei der Künstlerin nach telef. Vereinbarung
unter 089 - 50 56 10
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www.tomikawa.de
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Akiko Tomikawa
Sie zaubert mit
ihren papierenen Fäden fast so etwas wie Licht-Luftskulpturen
in den Raum. Seit 1989 lebt sie in Europa und verwendet die Fasern
einer Leinenpflanze, japanisch Ama, botanisch Linum usutatissimus statt
der Maulbeergewächse. Jedoch ist die Wirkung ganz ähnlich,
auch wenn sie keinen Pflanzenschleim hinzufügt. Außerdem
bewegt sie das Schöpfsieb nicht nach den allgemeinen Regeln, sondern
frei, so dass sie die Gestalt des Papierbogens nach ihren Vorstellungen
beeinflussen kann. Sie hat zwei Möglichkeiten, dem Papier eine
eigene Form zu geben: einmal dreht sie es zu Fäden, bündelt
diese und hängt sie senkrecht oder durchschwingend auf. Sie nehmen
das Licht auf und teilen es ganz langsam dem Raum wieder mit. Ein Lichterwald,
der ein wenig an HasegawaTohakus „Kiefern im Nebel“ erinnert
oder im Schwingen vielleicht an einen Wasserfall. Wandobjekte gestaltet
sie mit schmalen Streifen, senkrecht wie Lamellen auf eine Bildfläche
aufgebracht. Streicht ein leichter Luftzug darüber hin, scheinen
sie sich in lebendige Wesen zu verwandeln.
Text: Irmtraud
Schaarschmidt Richter

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