Freda Heyden "Verwandte" Bilder + Skulpturen 14.09.2007 - 13.10.2007 |
Im
Rahmen der Open Art München
2007 präsentiert werkschau. galerie für objekte + bilder
die in Hamburg gebürtige, heute in Berlin lebende Künstlerin
Freda Heyden mit ihrer Ausstellung "Verwandte".
Freda Heyden bezeichnet sich selbst als Bildstellerin, die - wie ein Schriftsteller mit Worten - ihren persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen eine allgemein verstehbare Form verleiht. Ihr zentrales Thema ist Kindheit im Zusammenhang mit Gefühlen wie Lust, Angst, Gefahr und Glück. Das Voranschreiten: Kindheit - Erwachsenwerden - Erwachsensein bleibt für viele von uns lebenslange Auseinandersetzung. Freda Heydens Anspruch ist es, diesen Weg in ihren Bildern und Skulpturen zu verdichten. Die gemalten und erbauten Erfahrungen werden ein Zuhause, ein Augenblick, der den Betrachtern Raum läßt, eigene Erfahrungen zu machen. Verwandte Sprechende Namen
gehören zu den ältesten Stilmitteln der Literatur.
Schon in den Mythen und den Sagen unterschiedlichster Kulturen trugen
die Akteure häufig einen Namen, der sie beschrieb, sie ihrem Wesen,
ihrem Innern nach charakterisierte, oft direkt, unverblümt, besonders
reizvoll aber dann, wenn er mit etwas spielte, das erst noch von dem
Leser zu entschlüsseln war: Nomen est omen. Die Arbeiten von
Freda Heyden, die Zeichnung, Malerei, Skulptur umfassen, haben alle
Titel. Sie heißen (klassisch oder auch ironisch?)) Liegende
und Köpfe oder (expressiver) Kleiner König, Kalte Füsse
oder Memory und Hopefully. Die kleinen zarten Hopefullys, Skulpturen aus Wachspapier, verdichten eine Ahnung: Vielleicht sehen wir uns in den luftigen Hoffnungsträgern, die schreiten, stürmen, zögern, innehalten, nichts weniger als unserem Alter Ego gegenüber? Was wäre uns verwandter? Barbara Lehnerer
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